Bericht vom Dortmunder Kirchentag 19. bis 23. Juni 2019

Was für ein Vertrauen:

Das hatte die kleine Gruppe von Jugendmitarbeiterinnen und Jugendmitarbeitern aus Hösel und Linnep auch, als sie sich auf den Weg nach Dortmund zum diesjährigen Kirchentag machten. Im Vorfeld bekamen wir häufig zu hören: Dortmund, ach da bekommt ihr eh keine Unterkunft, oder: Dortmund,  dass lohnt doch nicht.

Schade, denn sie haben einen der schönsten Kirchentage verpasst, den ich je mitgemacht habe. Es stimmte einfach alles: Angefangen vom Wetter, dass immer nur mit Regen drohte während in Ratingen wohl „Land unter“ war, über die Gruppe, die einfach Lust hatte miteinander Zeit zu verbringen, Erlebnisse zu teilen, gemeinsam zu singen, zu beten und zu diskutieren.

Die gemeinsamen fünf Tage waren voll von Anregungen aus Gottesdiensten, Workshops, (Baumhaus-)Andachten, Konzerten, Kabarett und dem Markt der Möglichkeiten. Dabei war der Kirchentag sehr gut und gleichzeitig auch entspannt organisiert, so dass auch manche sehr volle U-Bahnfahrt die Stimmung nicht senken konnte. Auch vielen Dortmundern waren die Besucher nicht zuviel. Lieber fragten sie interessiert nach, feierten mit oder zeigten einem ungefragt den Weg ins Quartier (in das wir aber noch gar nicht wollten ;-) ). Einzig die DB hatte die Lacher auf ihrer Seite als man uns gewohnt freundlich mitteilte: „Das wissen wir doch nicht, welche Haltestellen unsere Sonderzüge anfahren!"

Trotzdem kamen wir heil und voller Vertrauen stets zu unseren Zielen und auch dann noch nach dem Abschlussgottesdienst zügig wieder nach Ratingen. Im Zug seufzte ein junger Mann nur noch „Ich bin einfach nur glücklich“. Kann Kirchentag schöner sein? Wir sehen uns 2021 im Frankfurt beim ökumenischen Kirchentag!