Weltladen


Für wen?

Alle, die bereit sind, für Waren einen fairen Preis zu bezahlen

Wann und wo?

Jeden Sonntag nach dem Gottesdienst im Kirchsaal, neben der Kirche. Zusätzlich bei Gemeindefesten im Gemeindezentrum.

Was passiert?

Seit mehr als 20 Jahren können Sie bei uns Lebensmittel aus Ländern der sogenannten Dritten Welt beziehen wie Kaffee, Tee, Reis, Wein, Trockenfrüchte, Gewürze u.v.a., aber auch Textilien und Gegenstände des täglichen Bedarfs wie Kerzen, Lederwaren, Hefte, Briefpapier u.a. Die Arbeit im Weltladen wird von Frauen und Männern unserer Gemeinde ehrenamtlich geleistet.

Was ist uns wichtig?

Wir wollen erreichen, dass die Menschen in den Ländern der sogenannten Dritten Welt einen fairen Lohn für ihre Arbeit bekommen und so ein menschenwürdiges Leben führen können. Durch den Welt-Laden unterstützen wir Kleinbauern und Kooperativen in Lateinamerika, Afrika und Asien.

Wer informiert?

Gisela und Günter Wengenroth
Telefon: 02054 6678
E-Mail: hier klicken

Was geschieht mit dem Erlös?

Mit dem Erlös aus dem Verkauf unterstützen wir zwei Projekte:


Schule in Mali

Seit dem 1. Januar 2013 unterstützen wir über die APA (Aktion Pro Afrika e.V.) ein Schulprojekt Kamba im Süden von Mali. Bildung ist in Mali eine ganz wichtige Sache. Für die Bewohner des Ortes ist es selbstverständlich, dass auch Mädchen eine Schule besuchen. Bei dem Bau der Schulen wird von den Bewohnern erwartet, dass sie 10% der Kosten tragen, die auch in Arbeitskraft bezahlt werden können. Auch hier besteht persönlicher Kontakt zu dem Vorsitzenden Dr. med. H. Querfurt, der einmal jährlich nach Mali fährt, um sich um die Projekte zu kümmern. Unsere Spendengelder werden für Schulmaterialien wie Hefte, Stifte und Bücher verwendet, die dringend benötigt werden.

Hierzu gibt es am 13. März 2018 einen Vortrag im Gemeindezentrum.

Mehr dazu unter www.aktion-pro-afrika.de
sowie im aktuellen Infobrief der Aktion.

 

Studentenwohnheim in Valparaiso

Mit einem Teil der Einnahmen aus unserem Weltladen unterstützen wir über „fifar-ev. Essen“ ein Studentenwohnheim in Valparaiso, Chile. (Das Mädchenheim in Los Andes wird nicht mehr durch „fifar“ unterstützt.)
Das Studentenheim ist entstanden durch die Initiative von Mario Sottolichio, der nach Beendigung der Herrschaft der Militärjunta im Jahr 1989 aus dem deutschen Exil nach Chile zurückgekehrt ist und dort zunächst in seiner Heimatstadt San Felipe, etwa 80 km östlich von der Hauptstadt Santiago gelegen, ein Wohnheim für Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen gegründet hat. (Mario war bereits vor einigen Jahren zu Gast im „Forum“ unserer Gemeinde und hat von seinen Projekten berichtet.)
Aus dieser Arbeit ist die Gründung des Studentenwohnheimes in Valparaiso hervorgegangen.
Dort können junge Leute aus San Felipe und Umgebung wohnen, die aus armen Familien stammen und nicht aus eigenen Mitteln ihre Ausbildung bzw. ihr Studium finanzieren können.
Die Studierenden bekommen zwar inzwischen eine staatliche Unterstützung für ihre Ausbildung, z.B. sind die Hochschulgebühren für sie frei, aber sie müssen für ihre Unterkunft und ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen. Viele können eine Miete in der Großstadt (Valparaiso ist die zweitgrößte Stadt in Chile) nicht bezahlen. So bietet das Studentenwohnheim seinen Bewohnerinnen und Bewohnern eine Möglichkeit, ihre Ausbildung zu machen.
Nach dem Ende ihrer Ausbildung und mit Beginn der Berufstätigkeit können die „Ehemaligen“ ihre Erfahrungen an die Jüngeren weitergeben. Oft tragen sie aber auch mit kleinen Spenden dazu bei, dass das Budget des Wohnheims stabil bleiben kann.
Die Spendengelder aus Ratingen werden für den Lebensunterhalt von jungen Studentinnen eingesetzt.

Mario Sottolichio war im Februar 2017 für drei Wochen in Deutschland. Wir hatten Gelegenheit, einen Abend mit ihm zusammen zu sein. Dabei konnten wir noch einmal ausführlich mit ihm über die verschiedenen Projekte sprechen. Mario hat sich persönlich für die Spendengelder der Gemeinde Linnep bedankt. Er hat uns gebeten, diesen Dank an die Gemeinde weiter zu geben.

Gisela und Günter Wengenroth

Mehr dazu unter www.fifar-ev-essen.de.